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Konzert des Akkordeonorchesters Herrenberg: Gruppe "Mamas und Papas" trat erstmals auf

Generalprobe für Innsbruck-Tour

 Herrenberg - "Für uns ist das Konzert eine Generalprobe für den World Music Award in Innsbruck", sagte der Vorsitzende Martin Röhm über das Konzert des Akkordeonorchesters Herrenberg. In der Alten Turnhalle in Herrenberg spielten die Mitglieder unter anderem die Stücke, die sie bei dem Wertungsspiel in Innsbruck vortragen werden.


VON BIANKA BROBEIL

Mit dem Jugend- und dem ersten Orchester nimmt der Akkordeonverein Herrenberg im Juni beim World Music Award teil, früher bekannt unter dem Namen Internationales Akkordeon-Festival. Das Konzert in der Alten Turnhalle sollte für die Lieder, die in Innsbruck gespielt werden, eine Art Generalprobe sein. Das Jugendorchester tritt mit dem Stück von Adolf Götz "Time for School" an. Die Suite war in drei Teile gegliedert. Dirigent Dieter Dörrenbächer dazu: "Today, we don't got to school! geht musikalisch in Richtung Fox. But what will Father say? ist an das Lied House of the rising sun angelehnt." "It's funny, to do nothing" sei schließlich ein Boogie. Sein Talent stellte das Jugendorchester außerdem noch mit dem ruhigen klassischen Stück "Adagietto" unter Beweis.
Das erste Orchester möchte mit "Divertimento" von Fritz Dobler ein gutes Ergebnis beim Wertungsspiel in Innsbruck erzielen. Der musikalische Leiter erklärte: "Der Komponist wollte eine Westernmusik schreiben. Beim ersten Teil "Der Marsch", stellt man sich eine Horde von Reitern vor, die über die Prärie preschen." Das "Intermezzo" könne ein Square Dance sein und beim "Rondo" könne man sich die Beschreibung eines Festes im Western vorstellen. Neben diesem Wertungslied hörten die Gäste auch noch ein Milonga, eine ursprüngliche Form des Tango "Melodia en la menor" und das Lied "La Storia", das eine Geschichte erzählte.
Das Jugendensemble spielte aus der Popsuite "Join us" "Friends". Dabei bewiesen die fünf Spieler, dass sie verschiedene Harmonie- und Rhythmusfolgen beherrschten.
Die Gruppe "Mamas und Paps" trat erstmals auf. Sie bestand aus akkordeonspielenden Elternteilen von Schülern, die im Verein aktiv sind. "Fünf Monate haben wir geübt", sagte der Vorsitzende Martin Röhm. Ob die Gruppe weiter zusammen probt, steht noch nicht fest. Mit der "Romanze", einem laut Dörrenbächer "stilistisch an spanischer Musik orientiertem Stück", sowie dem Lied "Asturias" zeigten sie ihr Können. Relativ voll wurde es auf der Bühne, als die Minis mit den "Mamas und Papas" zusammen das langsame Stück "Spanische Romanze" und das bekannte irische Volkslied "Londonderry Air" spielten. Dann griffen die Minis beim "Blues" noch alleine in die Tasten und erhielten viel Beifall.